Online-Nachhilfe - ein lukrativer Studentenjob

Tasja Bürger · 21.01.2022 · 3 Minuten Lesezeit

Das Konzept der Nachhilfe ist schon seit vielen Jahren sehr beliebt bei Schülern sowie bei Studenten. Nachhilfe kann für alle Jahrgangsstufen und Schulfächer angeboten werden. Viele Studierende haben bereits in ihrer Oberstufenzeit als Nachhilfelehrer gearbeitet. Es ist ein lukrativer Nebenjob und vergleichsweise schnell verdientes Geld. Aus aktuellen Gründen wird Nachhilfe häufig als Online-Unterricht angeboten. Nicht selten lassen sich mit Nachhilfeunterricht zwischen 10 und 25 € die Stunde verdienen. Wir zeigen dir, welche Optionen du hast als (Online-) Nachhilfelehrer zu arbeiten.

Online-Nachhilfe - ein lukrativer Studentenjob

Private Nachhilfe

Die bekannteste Art der Nachhilfe ist, diese privat zu geben. Klassischerweise gehst du dafür zu deinen Schülern und Schülerinnen nach Hause und gibst Nachhilfe in dem zuvor besprochenen Schulfach. Die Werbung dafür machst du selbst, legst in Absprache mit deinen Schülern Lehrpläne fest und bestimmst deinen Stundensatz selbst.
Du kannst dir deine Zeit frei einteilen und mit deinen Schülern selbst fest, in welcher Häufigkeit ihr euch trefft. In der aktuellen Zeit können die Nachhilfestunden auch als Online-Unterricht stattfinden. Auch hier können Inhalte gut vermittelt und abgefragt werden.

Das Beste an privater Nachhilfe ist jedoch, dass du keine Vermittlungsgebühr an eine Online-Plattform oder ein Institut zahlen musst.

Online-Plattformen

Wenn du keine Lust hast, selbst Werbung für dich zu machen und deine Nachhilfe zu promoten, dann kann eine Online-Plattform eine gute Möglichkeit für dich sein.

Nachhilfe-Plattformen helfen dir dabei, Schüler und Schülerinnen zu finden, Lehrpläne für diese zu erstellen, Lehrmaterial zu beschaffen und übernehmen auch jeden weiteren organisatorischen Aufwand. Für dich bedeutet das, du kannst aus einem viel größeren Schüler-Pool schöpfen. Zudem musst du dich auch nicht um die Festlegung deines Stundensatzes kümmern. Die Bezahlung ist abhängig von deiner Qualifikation. Von deinem Gehalt musst du allerdings eine Gebühr an die Plattform zahlen, eine Art Organisationsprovision. Du kannst dich ganz einfach digital bei einer der zahlreichen Plattformen anmelden und deinen Arbeitsumkreis und Schulfächer definieren. Dir werden dann ausschließlich Inserate zu deinen Suchkriterien angezeigt.

Nachhilfeinstitute

Die meisten Nachhilfeinstitute bieten Präsenzunterricht in (festen) Kleingruppen an. In der Regel werden hierbei maximal drei Schüler oder Schülerinnen gleichzeitig unterrichtet.
Hier arbeitest du fast wie eine klassische Lehrkraft, du bekommst einen Unterrichtsraum und bekommst das Lehrmaterial gestellt. Zudem erhältst du einen festen Stundenlohn. Du kannst entscheiden wie viele Stunden pro Woche du arbeiten möchtest und welche Schulfächer für dich in Frage kommen.

Wie du deine Hilfe anbieten kannst

Wenn du nicht fest für ein Institut oder Plattform arbeiten möchtest, musst du auf dich aufmerksam machen, damit Schüler und Schülerinnen dich auch finden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Aushang am Schwarzen Brett an Schulen
  • Online-Anzeige veröffentlichen (z.B. Ebay Kleinanzeigen)
  • Social Media
  • Aushang in Supermärkten
  • Werbung im eigenen Bekannten- und Familienkreis machen

Wie du dich auf deine Nachhilfestunden vorbereitest

Auch wenn du den Lernstoff schon mal selbst in der Schule hattest, solltest du dich auf den Nachhilfeunterricht gut vorbereiten. Dafür solltest du dich mit deinen Nachhilfeschülern auseinandersetzen und besprechen, welche Ziele und Erwartungen an die Nachhilfe gegeben sind. Passend dazu kannst du dann deine Stunden vorbereiten und einen realistischen Langzeit-Plan zurechtlegen.

Zudem ist es sinnvoll, das Schulbuch des betroffenen Faches von deinen Schülern auszuleihen und dir die anstehenden Kapitel zu kopieren.

Fazit

Neben den inhaltlichen Anforderungen ist es genauso wichtig, dass du dich zwischenmenschlich gut mit deinen Nachhilfeschülern verstehst und ihr euch gegenseitig respektiert. Bei eurer gemeinsamen Zielplanung solltet ihr realistisch vorgehen. Denn es bringt nichts, sich zu hohe Ziele zu stecken, welche nicht zu erfüllen sind, dass kann demotivierend wirken.


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