7 Dinge, die du im Leben brauchst, aber in der Schule so nicht lernst

Tasja Bürger · 14.01.2022 · 3 Minuten Lesezeit

Sicherlich hast du in deiner Schulzeit schon viel für das Leben und dein anstehendes Studium lernen können. Doch das Studentenleben bringt trotzdem einige Hürden mit sich, auf die du in der Schule nicht vorbereitet wirst. Wir haben daher mal einige Tipps für dich zusammengetragen.

7 Dinge, die du im Leben brauchst, aber in der Schule so nicht lernst

1. Richtig lernen

Wenn du dachtest, du musstest in der Schule viel lernen, dann warte erstmal dein Studium ab. Denn hier musst du nicht nur jedes Semester für jedes Modul mindestens eine Prüfungsleistung ablegen, du musst dafür außerdem extrem viel Stoff lernen. Da die Prüfungen meist innerhalb von wenigen Wochen stattfinden, musst du für viele Studienfächer parallel lernen. Du musst selbstständig lernen und dir den Lernstoff selbst zusammensuchen. Je früher du dir eine für dich geeignete Lerntechnik zurechtlegst, desto schneller wirst du auch den Stoff draufhaben.

2. Verträge abschließen

Mit einem neuen Lebensabschnitt gehen auch neue Aufgaben einher. Viele Studierende verlassen für das Studium ihre Heimat und ziehen von zu Hause aus. Schon dafür unterschreibt man einen (Miet-)Vertrag. Und weitere werden folgen: Stromvertrag, Internetvertrag, Versicherungen usw.
Alle Verträge solltest du, vor Unterschrift, sorgfältig durchlesen und unklare Formulierungen abklären. Ansonsten kannst du schnell mal Überraschungen erleben, wie zum Beispiel eine Staffelmiete im Mietvertrag oder eine Erhöhung deiner Internetkosten nach dem ersten Vertragsjahr. Bei Stromverträgen lohnt es sich häufig, diese zum Vertragsende zu kündigen und einen neuen Anbieter zu suchen, da der Preis im zweiten Jahr häufig sehr stark ansteigt.

3. Einen eigenen Haushalt führen

Du musst dich selbst darum kümmern einen Haushalt zu führen. Dazu zählen: einkaufen gehen, deine Wohnung sauber zu halten, Wäsche zu waschen, Kochen, Müll entsorgen, Bett beziehen und, und, und… Die Liste ist endlos!

4. Steuererklärung

Selbst Schülerinnen und Schüler, die während der Schulzeit gearbeitet haben, werden vermutlich keine Steuererklärung angefertigt haben, da die Einnahmen wahrscheinlich unter der Steuerfreigrenze lagen.
Spätestens mit deinem Berufseinstieg wird sich das jedoch ändern. Plötzlich sitzt du vor deiner ersten Steuererklärung und hast nur Fragezeichen im Kopf. Warum dieses Thema nicht längst ein Schulfach ist, ist für viele unverständlich. Der richtige Umgang mit Steuern ist in zweierlei Hinsicht sehr wichtig: Einerseits kann ein falscher Umgang zu einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung führen und andererseits kannst du deine Möglichkeiten zum Sparen von Steuern maximal ausnutzen (z.B. Werbungskosten, Arbeitsmittel). Hier ein paar Tipps, zur Erstellung deiner Steuererklärung.

5. Selbstbewusstes Auftreten

Ein gesundes, selbstbewusstes Auftreten kann erlernt und trainiert werden. Mit steigendem Alter wirst du merken, wie deine Unsicherheiten weniger werden und du dir die Meinungen anderer Personen weniger zu Herzen nimmst. Das verbessert deine Ausstrahlung sowie deine Lebensqualität. Dich mit dem Thema Selbstbewusstsein auseinanderzusetzen und daran aktiv zu arbeiten, ist deshalb bereits in jungen Jahren richtig und wichtig.

6. Freundschaften pflegen

Wenn sich nach der Schulzeit der Freundeskreis in alle Richtungen zerschlägt, dann gilt es aktiv an den Freundschaften zu arbeiten. In der Schule hat man sich täglich gesehen, das ist im Studium in der Regel nicht mehr der Fall. Es klappt aber nur, wenn alle Parteien sich die Zeit nehmen und die Freundschaft auch wirklich pflegen wollen.

7. Verhandlungsfähigkeit

Methodentraining steht in den wenigsten Schulen auf dem Lehrplan. Dabei wirst du nach deiner Schulzeit häufig mit Themen wie eine gute “Verhandlungs- und Diskussionsfähigkeit” konfrontiert. Und das bezieht sich nicht nur auf Dinge wie eine Gehaltsverhandlung. Verhandeln oder diskutieren fängt bereits bei der Verteidigung der Abschlussarbeit an, geht über das Jobinterview bis hin zur Wohnungssuche. Und findet natürlich auch immer in Gesprächen statt, in denen es um kontroverse Ansichten geht. Dabei solltest du lernen sachlich zu bleiben, die eigene Position zu vertreten, aber gleichzeitig offen gegenüber der Gegenargumentation sein.


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