5 Tipps wie du auch im Studium auf Nachhaltigkeit achten kannst - Teil 1 -

Tasja Bürger · 21.05.2021 · 2 Minuten Lesezeit

Wir alle produzieren jede Menge Müll, vergessen mal das Licht auszumachen und fliegen gerne in den Sommerurlaub. Doch jeder einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, dass eigene Leben etwas nachhaltiger zu gestalten. Auch im Studium lauern einige Fallen!

5 Tipps wie du auch im Studium auf Nachhaltigkeit achten kannst - Teil 1 -

1. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Eigentlich hat es fast nur Vorteile auf das Auto zu verzichten. Insbesondere in der Stadt geht es zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich schneller. Mit dem Auto zu fahren kostet viel Geld, Zeit und teilweise auch viele Nerven.
Bedeutet, wann immer möglich sollte man das Auto einfach mal stehen lassen und alternative Verkehrsmittel benutzen. Als Student und Studentin verfügst du in der Regel über ein Semesterticket und kannst damit kostengünstig auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

2. Müll reduzieren

Ein großes und umfangreiches Thema in puncto Nachhaltigkeit ist der Müll. Die meisten von uns produzieren viel zu viel Müll, welcher nur zu einem Bruchteil wieder recycelt werden kann.
Wir haben ein paar einfache Tipps für dich, wie du deinen Müll reduzieren kannst:

  • Einkaufen in Unverpackt-Läden oder auf dem Wochenmarkt
  • Mehrwegprodukte verwenden (z.B. Bienenwachspapier, Brotdose, Getränkeflasche, Dauerbackfolien)
  • Schwamm statt Küchenrolle benutzen
  • Wassersprudler statt PET-Getränke
  • Eigener Kaffeebehälter statt To-Go-Becher
  • Müll trennen

3. Regional und saisonal einkaufen

Wohl einer der schwierigeren Punkte, da dieser häufig mit Verzicht einhergeht. Trotzdem ist es sinnvoll darauf zu achten, regionale und saisonale Produkte zu kaufen. Denn diese müssen nicht tausende Kilometer nach Deutschland verschifft werden, was mit einer sehr hohen CO2-Belastung einhergeht.

Wenn du es dir finanziell leisten kannst und noch mehr tun möchtest, dann kannst du Bio-Produkte kaufen. In Bio-Betrieben werden die Landwirte und Produzenten fair bezahlt und es wird darauf geachtet, dass beim Anbau keine Natur zerstört wird (beispielsweise durch Pestizide).

4. Doggy Bags (Essen einpacken)

Wenn du essen gehst oder auch wenn die Mensaportion mal wieder zu gut gemeint war, kannst du dir das Essen einfach einpacken (lassen). In Restaurants und Kantinen müssen die ausgegebenen Portionen, wenn diese nicht aufgegessen werden, weggeschmissen werden. In der Mensa kannst du ganz einfach eine Aufbewahrungsdose mitnehmen und das Essen für später einpacken.
Mittlerweile verfügen viele Restaurants über recycelbare Aufbewahrungsboxen - einige haben sogar Mehrwegdosen.

5. Nicht immer alles ausdrucken

Ein Studium bedeutet auch viel Papierkram. Dazu zählen Aufzeichnungen, Skripte und Notizen. Hinzukommen Hausarbeiten, Gruppenprojekte und Abschlussarbeiten. Das klingt nach jede Menge Papier und Druckerzeugnissen.
Doch vielleicht hast du das ein oder andere Skript, welches du nicht (komplett) ausdrucken musst, sodass du hier Papier einsparen kannst. Vielleicht kannst du sogar komplett digital lernen und auch deine Notizen digital erfassen.

Und noch etwas: auch bei deinem Schreibmaterial kannst du auf Nachhaltigkeit achten. Zum Beispiel gibt es Schreibblöcke aus recyceltem Papier.

Fazit

Das eigene Leben nachhaltiger zu gestalten ist und bleibt eine schwierige Aufgabe. Doch bereits Kleinigkeiten können etwas bewirken - wenn alle mithelfen.


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